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Eagle

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Sonntag, 7. Februar 2010, 23:29

FCR Duisburg steht im Halbfinale

Köln. Die Mannschaft von Martina Voss-Tecklenburg kam dem erneuten Gewinn des DFB-Pokals mit dem ungefährdeten 4:0-Sieg beim 1. FC Köln wieder einen Schritt näher.

Der Sonntag endete für Martina Voss-Tecklenburg ganz nach Plan. Zuhause auf der Couch liegen und sich den „Tatort” anschauen, so sah das Programm für die Trainerin des FCR 2001 Duisburg aus. Die Chance, dass ihre Mannschaft ihr dieses Fernsehvergnügen verdirbt, war vor dem Viertelfinale der DFB-Pokal der Fußballfrauen ohnehin nicht groß gewesen; und letztlich blieb die große Überraschung, die dafür nötig gewesen wäre, auch aus. Im Duell mit Zweitligist 1. FC Köln behielt der Tabellenzweite der Bundesliga alles in allem souverän mit 4:0 die Oberhand.

Treffen der Ehemaligen

Spannend wie ein Krimi war es in der Tat nicht, was sich im Kölner Südstadion abspielte – und das, obwohl bei den Gastgeberinnen mit Sonja Fuss, Charline Hartmann, Nicole Bender und Patricia Hanebeck vier ehemalige Stammkräfte des FCR aufliefen, zu denen sich noch die frühere Duisburger Reserve-Kickerin Yvonne Zielinski gesellte. Nachdem ein Treffer von Inka Grings nach zwei Minuten wegen vermeintlicher Abseitsstellung nicht anerkannt worden war, gab es in der zehnten Minute dann aber keine Zweifel an der Gültigkeit des Führungstores durch einen gezielten Schuss von Annike Krahn aus elf Metern ins Eck.

Was folgte, stellte Martina Voss-Tecklenburg allerdings nicht zufrieden. „Danach haben wir so ein bisschen aufgehört, Fußball zu spielen”, beobachtete die Trainerin wieder einmal ein gewisses Phlegma bei ihrem Team. Das ging allerdings nicht so weit, dass in der Abwehr der Schlendrian einkehrte: „Da haben wir nichts zugelassen. Aber es kann ja immer mal ein Ball nach einer Ecke oder einem Freistoß reingehen.”

Solche Befürchtungen teilte sie der Elf in der Kabine deutlich. Dies und die Einwechslung der leicht angeschlagenen Marina Hegering sorgten für eine deutliche Belebung. Die Folge war das 2:0, das Femke Maes nach starkem Zuspiel von Marith Prießen in der 64. Minute erzielte. Wenig später wurden auch die ständigen Vorstöße von Jennifer Oster auf dem rechten Flügel von Erfolg gekrönt: Ihre Flanke verwertete Inka Grings nach 74 Minuten zum 3:0.

Die Krönung des Spiels gab es schließlich fünf Minuten vor dem Ende: Wieder flankte Jennifer Oster in die Mitte, wo diesmal die kurz zuvor eingewechselte Kozue Ando wartete. Der Neuzugang aus Japan hielt den Kopf hin und setzte den Schlusspunkt. Am Mittwochabend folgt nun die Auslosung des Halbfinales. Der Wunsch der Trainerin? „Alles außer Turbine Potsdam” – was folglich den USV Jena oder die SG Schönebeck bedeuten würde.

NRZ 07.02.2010, Thomas Kristaniak
Gruß

Micha

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