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Stadtfernsehen Duisburg - Studio 47

Marvick

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Dienstag, 18. Oktober 2005, 19:52

Zoo Duisburg News Thread

Was in der Regel nur auf den bunten Blättern der Boulevardpresse zu sehen ist – erlauchte Häupter, über deren Stirn sich ein hochkarätiges Diadem zieht -, gehört im Ä q u a t o r i u m /
Affenhaus des Duisburger Zoos schon seit langer Zeit zur guten Tradition: die nach dem berühmten Forschungsreisenden de BRAZZA neben der Hauptstadt des ehemaligen Französisch-Kongo Brazzaville auch so benannten zentral-afrikanischen BRAZZA-MEERKATZEN zählen nicht nur zu den seltensten, sondern auch zu den farbenprächtigsten Vertretern ihrer Sippe, die zumal dadurch auffallen, daß die Stirn der erwachsenen Tiere von einem rotgoldenen, diademförmigen Fellstreifen geziert ist. Das vor knapp zwei Wochen zur Welt gekommene Jungtier zeigt dieses Merkmal allerdings erst in Ansätzen – und dürfte überhaupt schwer auszumachen sein, da der Sprößling (dessen Geschlecht zur Zeit noch nicht festgestellt werden kann) sich nahezu ständig im Bauchfell des Muttertieres spazierentragen läßt.


Hinweis für Fotografen:
Das Jungtier kann jederzeit mit etwas Geduld im Gorilla-Freigehege am Äquatoriums/Affenhaus fotografiert werden.
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Donnerstag, 20. Oktober 2005, 20:59

Herbsttreffen im Zoo - Jahrestreffen der Duisburger Tierpaten

Vor nunmehr elf Jahren riefen Duisburgs Zoo-Direktor, Dipl.-Biol. Reinhard Frese, und die Beauf-tragte für Tierpatenschaften, Frau Dr. Doris Heckermann-Meisters, eine gemeinsame Kampagne ins Leben, die seither unter dem Markenzeichen
„Aktion Tierpatenschaften“

eine geradezu sagenhafte Summe von über 560.600 Euro zusammentragen konnte, die aus-schließlich für den Unterhalt solcher Zootiere zur Verfügung steht, die Privatmann bzw. -frau und Kinder sich selbst zum Lieblingstier wählen.
Als kleines Dankeschön an die großzügigen Tierfreunde versammeln sich am kommenden Samstag, dem 22. Oktober 2005, mehr als 300 große und kleine Gönner, um unter anderem das neue Tropenhaus für die Süßwasserdelphine RIO NEGRO zu besichtigen und u.a. den Varis, den Nebelpardern und den Arktischen Wölfen einen Besuch abzustatten.

Im Anschluss an den Zoorundgang treffen sich alle Paten in der Zooschule, um den fröhlichen Tag mit einer kleinen Grillparty und „Köpi vom Fass“ ausklingen zu lassen.
Weitere Einzelheiten finden sich auf der beigefügten
Einladung zum Patentreffen, um deren Beachtung gebeten wird.





Einladung zum Patentreffen
Samstag, dem 22. Oktober 2005, im Zoo Duisburg

16.30 Uhr
Versammlung der Teilnehmer am Zoo-Haupteingang hinter der Kasse. Nach unserem Familienfest im Frühjahr ist diese Veranstaltung ausschließlich für Er-wachsene.
Begrüßung Zoodirektor Dipl.-Biol. Reinhard Frese
Dr. Doris Heckermann-Meisters, Beauftragte für Tierpatenschaften

16.45 Uhr
Führung durch das kürzlich eröffnete Tropenhaus RIO NEGRO für die Süß-wasserdelphine

17.15 Uhr
Besuch bei den Varis. Durch das Los wurden 20 Paten ausgewählt, die einen engeren Kontakt zu den Vettern der Kattas gewonnen haben.
- Besuch bei den Nebelpardern in ihrem neu gestalteten Gehege
- Fütterung der Arktischen Wölfe
- Besuch bei den Rentieren
- Fütterung der Waschbären
- Fütterung der Kodiakbären
- Besuch des Äquatoriums


Im Anschluss daran gemütliches Beisammensein bei Grillwürstchen und „Köpi vom Fass“.





Anmerkung: Hm klingt sehr nett! Haben wir hier Zoo Paten an Board?
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Donnerstag, 3. November 2005, 09:10

Krabben-Monster im Halloween-Look

Nicht nur ihr Name bezieht sich auf das alljährliche Geisterfest, nicht nur ihr Aussehen erinnert an Mini-Monster-Figuren, sondern ausgerechnet auch Kürbisse zählen zu ihrer Lieblingsspeise…

Seit einigen Tagen bevölkern 25 Halloween-Krabben die Laub- und Streuschicht der luftigen Eingangsvoliere des Neuen Tropenhauses RIO NEGRO. Die tellergroßen, in poppig gefärbten Hartpanzern daherstolzierenden Krabbentiere reisten in ausbruchsicheren Holzkisten aus dem mittelamerikanischen Nicaragua an den Kaiserberg, wo sie zkünftig die Blicke neugieriger Zoobesucher auf sich ziehen werden.
Wenige Tage vor dem Halloween-Fest landeten die vielfarbenen Exoten auf dem Flughafen Düsseldorf, und nur wenige Stunden später bereits taten sie sich gütlich am weichen Kürbis-Fleisch, das gleich tonnenweise nach dem Halloween-Spektakel im Zoo übrig geblieben war.
Die mit Kürbis-Mus und -Fasern verklebten Scheren ihrer fingerlangen Greifzangen zeugen nicht nur von großem Appetit, sondern auch von der Vorliebe für süße Früchte, die von Tierpflegern und Futtermeister täglich frisch herbeigeschafft werden müssen.

Friedrich Ostenrath

Hinweis für Fotografen:
Das Tierpflegepersonal des Aquariums hält einige Halloween-Krabben in einem ausgehöhlten, aber gedeckelten Kürbis bereit, am Donnerstag, dem 3. November 2005, um 11.00 Uhr. Treffpunkt: Eingang RIO NEGRO.
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Donnerstag, 3. November 2005, 09:10

Die Kassen sind ab sofort von 9.00 bis nur noch 16.00 Uhr geöffnet,
die Delphinvorführungen finden um 11.30 und 15.00 Uhr statt.
Die Tiger-Kasse am Nebeneingang/Carl-Benz-Straße
ist nur noch sonn- und feiertags geöffnet.
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Montag, 7. November 2005, 21:04

ThyssenKrupp Steel unterstützt Zoo Duisburg

ThyssenKrupp Steel unterstützt Zoo Duisburg
beim Ausbau des Äquatoriums

Der Zoo Duisburg erweitert sein Äquatorium und gestaltet es gleichzeitig wesentlich attraktiver: Der Osteingang des riesigen Primatenhauses wird um einen komplett neu geschaffenen Eingangsbereich für Besucher erweitert. Zusätzlich werden ein gläsernes Freigehege mit Panoramafenster für zentralafrikanische Bärenstummelaffen sowie eine begehbare Voliere für Gebirgsloris – eine aus dem südöstlichen Australien stammende Papageienart – gebaut. Unterstützt wird der Zoo bei seinem Großprojekt von der ThyssenKrupp Steel AG, Duisburg.

Für die Neubauten im Duisburger Zoo – an deren Realisierung sich auch Auszubildende sowie Mitarbeiter der Technischen Sozialbetriebe des Stahlunternehmens beteiligen werden - wird ThyssenKrupp Steel eine Reihe von innovativen Produkten aus Stahl einsetzen: So zum Beispiel gelochte Davex Designträger, die die lichtdurchflutete Anmutung sowohl des Eingangsbereichs als auch der Voliere sowie des Freigeheges noch besser zur Geltung bringen. Die Dach- und Fassadenflächen werden mit farbig beschichtetem Qualitätsflachstahl aus der ThyssenKrupp Steel Farbkollection ReflectionsOne gestaltet.

Die luftige, freundliche Gestaltung der neuen Bereiche auf einer Grundfläche von rund 200 Quadratmetern und einer Höhe von fünf Metern wird künftig dafür sorgen, dass sich Menschen und Tiere hier ohne trennende Gitter und Gräben begegnen können: Die sehr seltenen und hoch bedrohten Bärenstummelaffen können ab voraussichtlich Mitte April 2006 von den Zoobesuchern durch ein Panoramafenster beobachtet werden, während die Lori-Papageien in ihrer begehbaren Voliere sogar mit ausgewählten Früchten, Nüssen und sonstigen Leckereien gefüttert werden können.




Zum offiziellen Start des Bauvorhabens "Erweiterung und Ausbau des Äquatoriums" wird das Bauschild, auf dem Bauzeichnungen,
Tiere und beteiligte Firmen verzeichnet sind
am Mittwoch, 9. November 2005, um 11.00 Uhr enthüllt.
Neben Vertretern der Initiative Bau von ThyssenKrupp Steel steht auch
Zoodirektor Reinhard Frese zur Erläuterung des Projektes zur Verfügung.
Ort: Ost-Eingang des Äqatoriums.
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saugrohr

unregistriert

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Donnerstag, 10. November 2005, 08:44

Zitat

Eine Begegnung mit Emotionen



Die Besucher des Duisburger Zoos können sich auf noch intensivere Besuche bei den Tieren freuen. Gestern war der offizielle Start des Projekts "Erweiterung und Ausbau des Äquatoriums". Der Osteingang des Primatenhauses wird um einen komplett neu geschaffenen Eingangsbereich für Besucher erweitert. Zusätzlich werden ein gläsernes Freigehege mit Panoramafenster für zentralafrikanische Bärenstummelaffen sowie eine begehbare Voliere für Gebirgsloris, eine aus Australien stammende Papageienart, gebaut.

Die luftige und freundliche Gestaltung der neuen Bereiche auf einer Gesamtfläche von 200 Quadratmetern und einer Höhe von fünf Metern sorgen dafür, dass sich Mensch und Tier hier künftig ohne trennende Gitter und Gräben näher kommen.

"Die Besucher werden in die Voliere gehen und die Tiere füttern können. Das wird eine sehr emotionale Begegnung", sagte Zoodirektor Reinhard Frese bei der Projekteröffnung. Der Neubau, der voraussichtlich bis Ostern abgeschlossen sein soll, hat einen Wert von etwa 300 000 Euro.

Unterstützt wird der Zoo bei diesem Ausbau vom Stahlunternehmen ThyssenKrupp Steel AG aus Duisburg. Auszubildende sowie Mitarbeiter der Technischen Sozialbetriebe der Firma sind an der Umsetzung beteiligt. ThyssenKrupp wird bei diesem Großprojekt innovative Produkte einsetzen, wie beispielsweise gelochte Davex Designträger, die Eingangsbereich, Voliere und Freigehege noch besser zur Geltung bringen. Dach- und Fassadenflächen werden mit farbig beschichtetem Qualitätsflachstahl gestaltet.

Quelle


Huiuiui, da wächst ja was großes im Zoo. Man will wohl die Vormachtstellung und die beliebtheit der 70er und 80er Jahre wiedererlangen.
Weiter so Zoo Duisburg, ich werde im nächsten Jahr auf alle fälle wieder da sein.

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Donnerstag, 17. November 2005, 22:51

Braucht kein Waschmittel: Storch für’s Ruhrgebiet

Obwohl „der Kohlenpott“ natürlich längst nicht mehr der ehemals weitverbreiteten Gruselversion von völlig verdreckten Städten und Landschaften entspricht oder hierzulande sogar schwergeprüften NRW-Einwohnern beim Niesen gleich zwei Briketts vor die Füße fallen sollen, hat sich gleichwohl gezeigt, dass der verheißene „blaue Himmel über der Ruhr“ diese erwünschte Farbtönung nicht immer aufweist und dass z.B. die Weißstörche im Zoo Duisburg in gewissen Abständen durchaus einer vorsichtigen Behandlung mit Feinwaschmitteln bedürfen.
Deshalb dürfte sich der vor wenigen Wochen am Kaiserberg eingetroffene Schwarzstorch in dieser Hinsicht jedenfalls als erheblich „praktischer“ erweisen. Der seltene Vogel, dessen Federkleid ganzjährig pechschwarz sein m u s s (bis auf den roten Schnabel und die roten Beine) passt deshalb perfekt ins ehemalige Steinkohlerevier, obwohl er zunächst noch mit seinen Nachbarn, den Europäischen Wollbüffeln oder Wisenten, Frieden, vielleicht sogar Freundschaft schließen muss.
Während der normale (weiße) Meister Adebar in unseren Breiten in leichtem Aufwärtstrend begriffen ist, gibt es von den Schwarz- oder Waldstörchen in Mitteleuropa nur noch wenige regelmäßige Brutpaare. Die aus dem tschechischen Olomuc eingetroffene Schwarz-Störchin, ein Wildfang, der wegen irreparabler Flügelschäden nicht mehr ausbürgerungsfähig ist, soll dem hier seit einigen Monaten bereits wartenden Storchenmann eine dauerhafte Gefährtin sein.




Hinweis für Fotografen: Der neue Schwarzstorch ist vormittags auf der Freianlage der Wisente (nördlich des Tropenhauses RIO NEGRO) zu fotografieren.
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Mittwoch, 23. November 2005, 23:35

Kleine Drachen neu im Zoo

Obwohl nur in tropischen und subtropischen Breiten zu Hause, kennt auch der hiesige Nicht-Zoologe die urtümlichen Mini-Saurier, die sich seit Millionen Jahren (fast) unverändert in die Neuzeit hinüber retten konnten: Aus den abgelegenen Bergwäldern Ostafrikas traf vor wenigen Wochen ein Paar (Mellers-) Chamäleons am Kaiserberg ein. Die fast einen halben Meter langen Baumbewohner tragen zwar keine spitzen Hörner, dafür aber beeindrucken sie durch große, beschuppte Seitenlappen am Hinterkopf, die bei Erregung wie Elefantenohren aufgestellt werden können. Ein grob-sägeförmig gewellter Hautkamm verleiht ihrer Rückenlinie zusätzlich das Aussehen eines zierlichen Drachens. Männlein und Weiblein dieser Meister der Tarnung sind nahezu gleich groß und wechseln - in Abhängigkeit von äußerer Umwelt und innerer Stimmung - beständig ihre Färbung zwischen zitronengelb bis hin zu dunkelgrün. Bis auf wenige Arten sind alle Chamäleons Baumtiere, die sich mit bedächtigem Vor- und Zurückschaukeln durchs Geäst bewegen - und dadurch ihre Konturen auflösen wie ein vom Wind bewegtes Blatt.
Sprichwörtlich sind ihre voneinander unabhängig beweglichen Augen, von denen also das eine gleichzeitig nach vorn, das andere nach hinten schauen kann, aber auch die keulenartig verdickten Zungen, die blitzschnell aus dem Maul auf Beutetiere herausgeschossen werden, die dann an deren schleimiger Oberfläche festkleben. Beide afrikanischen Schuppenkriechtiere leben zur Zeit in einem geräumigen Terrarium in der Krokodilhalle des Aquariums und freuen sich nicht nur über ein morgendliches Brausebad, sondern ganz besonders über die im Anschluss daran gereichten Riesenheuschrecken…




Hinweis für Fotografen: Die beiden Mellers Chamäleons werden vorgestellt vom Personal des Aquariums am Donnerstag, dem 24. November 2005, um 11.00 Uhr in der Krokodilhalle des Aquariums
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Dienstag, 6. Dezember 2005, 23:29

Grunzen hoch 4

Nach wie vor zählen die ebenso seltenen wie kostbaren Pinselohrschweine der westafrikanischen Urwälder zu den zoologischen Raritäten im Tierbestand des Duisburger Afrikanums. Seit mehreren Jahrzehnten bereits gilt die Zucht der rostroten Borstenviecher am Kaiserberg zu den spektakulären Leistungen von Tierpflegern und -gärtnern.
Nichts aber ist bekanntlich so gut, dass es nicht noch besser werden könnte - und deshalb entschlossen sich die Schweine-Verantwortlichen des Zoos der nicht ungefährlichen, grunzenden Wutz-Kommune einen zusätzlichen Innenraum zu verschaffen, wo u.a. wintergeborene Ferkel die ersten kritischen Lebenswochen mit ihrer Mutter verbringen können.

Nachdem die Bache KATANGA, geb. 15.5.97, nach einem Tete-a-Tete mit dem gestandenen Pinselohreber NANUKI, geb. 31.3.02, am 27.11.2005 um 12.00 Uhr mittags vier kräftigen weiblichen Ferkeln das Leben schenkte, kann schon jetzt das Schweinequartett in einem extra hergerichteten Ferkel-Koben im Innern des Afrika-Hauses zusammen mit der als gute Tante fungierenden Tochter RUWANA, geb. am 27.5.02, der Presse vorgestellt werden.
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Mittwoch, 14. Dezember 2005, 22:15

Grundsteinlegung für Erweiterung des Äquatoriums im Zoo
ThyssenKrupp Steel schafft Raum für moderne Primatenhaltung


Metertiefe Kanalschächte, geradlinige Kabeltrassen und akkurat geflochtene Stahlmatten zur Armierung stabiler Betonfundamente versperren zur Zeit den Zugang zum Ost-Eingang des Duisburger Äquatoriums - bis vor wenigen Jahrzehnten weltweit noch eine der imposantesten Anlagen zur Haltung und Zucht bestandsgefährdeter Affen-Arten. Damit Duisburgs Zoo bei der Arterhaltung von bedrohten Primaten nicht den Anschluss ans Weltniveau verpasst, unterstützt der zweitgrößte Stahlhersteller Europas, die ThyssenKrupp Steel AG, den Zoo dabei, das riesige Tierhaus neu zu gestalten.
Unter Einsatz von innovativen Produkten wird ein komplett veränderter Eingangsbereich gebaut, dessen publikumsfreundliche wie tiergerechte Highlights ein vielgestaltiges Gehege für die kostbaren afrikanischen Bärenstummelaffen einerseits und eine - auch für Besucher begehbare - Voliere für australische Lori-Papageien andererseits sein werden.
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Donnerstag, 15. Dezember 2005, 21:03

Warum ist die Banane krumm?

Antwort auf diese Frage kann bekommen, wer im Rahmen eines Zoobesuches auch einen Abstecher in das neu geschaffene Tropenhaus RIO NEGRO unternimmt. Am Ufersaum des gewaltigen Schwimmbeckens der südamerikanischen Inias oder Süßwasserdelphine wird man jene mittlerweile vier Meter hohe Blattstaude unschwer entdecken können, aus deren hellgrünem Scheinstamm die bekannte ca. 1 Meter lange Fruchtrispe herabhängt. Trotz ihrer stattlichen Höhe sind diese in allen Tropen verbreiteten „Blumenrohr“-Gewächse keine Bäume, weil ihre oberirdischen, milchsaftführenden (und nicht verholzenden!) Stämme nach der Fruchtreife absterben. Inzwischen allerdings haben die knolligen unterirdischen Sprosse schon neue Ableger gebildet…
Rund um den gewaltigen, abwärts hängenden Blütenstand ordnen sich – mehreren übereinander angeordneten Schirmen gleich – die grünen Einzelfrüchte, die Bananen nämlich, die entgegen der Schwerkraft himmelwärts wachsen, weil die umgekehrte Wuchsrichtung der abwärts gerichteten Blütenknospe das Sich-Öffnen ihrer rotbraunen Tragblätter verwehren würde. Deshalb also ist die Banane krumm!
Viel seltsamer als die gelben, schmackhaften Früchte allerdings wirken die Blüten selbst: Um eine armdicke Achse herum ordnen sich jene spiralig rotbraunen Hochblätter, die wie ein riesiges Senkblei zu Boden weisen. Diese einzelnen spatengroßen Scheinblätter richten sich infolge Austrocknung so weit auf, bis sie waagerecht zu ihrer eigenen Achse stehen und geben dann erst die fingerlangen hellgelben Einzelblüten frei. Häufig sorgen Fledermäuse oder Vögel für die Bestäubung der Blüten – Kulturbananen aber verzichten auf diesen komplizierten Befruchtungsvorgang und bilden jene samenlosen Früchte, die rund ums Jahr bei uns zu kaufen sind.
Übrigens: Bananen (-früchte) sind B e e r e n im botanischen Sinne, auch wenn sie so gar nicht unserer landläufigen Vorstellung von einer Beere entsprechen. Wer allerdings das süße, stärkehaltige Fruchtfleisch aufmerksam kaut, wird kleine schwarze Körner als Reste der ehemaligen Samenanlagen zwischen den Zähnen spüren.
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Mittwoch, 28. Dezember 2005, 22:08

Faszination Tiger – 30 Meter lang

Um einmal mehr auf die akute Gefahr der völligen Ausrottung zumindest des Sibirischen Tigers – der größten Raubkatze unserer Erde – aufmerksam zu machen, bat Zoodirektor Dipl.-Biol. Reinhard Frese den bereits an vielen Orten im Zoo Duisburg tätig gewordenen Künstler Uwe Thürnau an den Kaiserberg, die 30 Meter lange Sichtwand vor dem ehemaligen Walarium tigerfreundlich und künstlerisch aufzuwerten. Gleich nebenan nämlich liegen Freianlage und (Schlaf-)Gehege der prächtigen Raubkatzen des nördlichen Asiens.
Im Bereich dieser Anlagen wurden in der Vergangenheit im Rahmen mehrer Aktionstage und –wochen Schautafeln zu aktuellen Schutzprojekten und zur Tiger-Forschung vor Ort aufgestellt. Die wichtigsten Anliegen solcher Schutzprojekte sind zunächst einmal, Tundra und Taiga Sibiriens wie auch des nordöstlichen Chinas – die Lebensräume der gestreiften Katzen - von Wilderern frei zu halten, bereits bestehende Naturreservate und Nationalparks zu schützen sowie weiteres Land anzukaufen, das als zusätzliche Rückzugsgebiete für die Großkatzen ausgewiesen werden kann. Dazu kommen Aufklärung der Bevölkerung, Kontrolle der Wilderei und des illegalen Handels mit Knochen und anderen Körperteilen wildlebender Tiger, die auf fast allen Märkten Asiens als medizinische Heilmittel und Aphrodisiaka angeboten werden.
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Mittwoch, 28. Dezember 2005, 22:11

Das besondere Geschenk

Bereits zum elften Male kann Frau Dr. Doris Heckermann-Meisters – Initiatorin und Koordinatorin der ‚Aktion Tierpatenschaften für den Zoo Duisburg’ – eine nennenswerte Summe gesammelter Spenden zum Ausklang des Jahres dem Vorstand der Zoo Duisburg AG überreichen.

Insgesamt ergab das Ergebnis des Jahres 2005 im Rahmen der

„Aktion Tierpatenschaften im Zoo Duisburg“
Euro 85.000-Jahr-Gesamterlös.

Dieses Geld steht dem Zoo Duisburg zusätzlich für Hege und Pflege seiner Schützlinge zur Verfügung.

Von 50 Euro für eine Mandarin-Ente bis hin zu mehreren tausend Euro für Delphin oder Elefant ist so ziemlich jedes Tier für eine Patenschaft zu haben, und als Gegenleistung bzw. Dank darf jeder Spender

- zweimal jährlich am eigens zusammengerufenen Patentreffen teilnehmen
- zweimal jährlich Sonder-Führungen durch den Zoo erleben und
- von Beträgen ab 1.000 Euro aufwärts für seine Geschäfts- oder Privatpost das zooeigene Tierpaten-Spenden-Logo auf seinem Briefkopf oder eigenen Plakaten benutzen
- Paten des „Internet-Tigers“ haben die Möglichkeit, ein Banner mit ihrer eigenen privaten oder geschäftlichen Internetadresse zu platzieren.
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Donnerstag, 29. Dezember 2005, 15:38

So, dann mach ich hier auch mal mit!
Ich habe zu Weihnachten eine Jahreskarte für den Duisburger Zoo geschenkt bekommen und mich riesig drüber gefreut.

Allerdings merke ich, wenn ich das jemandem erzähle, dass viele gar nicht wissen, dass es diese Karten gibt.

Wenn man bedenkt, dass ein Einzelbesuch für eine Person ohne Delphinarium schon 9 Euro kostet, sind 40 € für ein ganzes Jahr doch ein guter Preis, oder?

Und da vielleicht der eine oder die andere noch Bargeldgeschenke rumliegen hat und nicht weiß, wohin damit, hier mal die Preise für die Jahreskarten im Einzelnen:

Erwachsene/r: 40 €
Kind: 20 €
ein Elternteil mit eigenen Kindern 3 - 13 J. oder Schüler bis 17 J. 60.00 €
Eltern mit eigenen Kindern 3-13 J. od. Schüler bis 17 J. 75.00 €

Mit Delphinarium wird's etwas teurer.

Weitere Infos und online-Bestellungen hier

Vielleicht sieht man sich? :)
Hab Sonne im Herzen!

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Mittwoch, 4. Januar 2006, 19:41

Patenschaft statt Böllerschüsse

Warum gutes Geld mittels Krachern, Böllern oder Leuchtraketen in der Luft zerplatzen lassen, wenn solch Spektakel zu Besserem sich nutzen lässt…
Das sagten sich jedenfalls auch in diesem Jahr die Gäste der Silvesterparty einer weithin bekannten niederrheinischen Gaststätte und arrangierten erneut eine Tier-Patenschafts-Tombola gemeinsam mit ihren Gästen. Bei Sekt und sonstig guter Laune sammelten sie einen Betrag von 500 €, den sie als Jahres-Futterspende für ein Steppen-Zebra im Zoo Duisburg anlegen wollen.

Die Beauftragte für die „Aktion Tierpatenschaften im Zoo Duisburg“, Dr. Doris Heckermann-Meisters, konnte das Geld bereits am Neujahrstag aus den Händen der Eigentümer des Restaurants „Lippeschlösschen“ in Wesel – der Familie Jutta und Ullrich Langhoff – entgegennehmen.

Weil Zebras freilich weder für papierene Banknoten noch klingende Münzen etwas übrig haben, wird die eifrige Patenschafts-Sammlerin die 500 €-Note persönlich an Zoodirektor Dipl.-Biol. Reinhard Frese überreichen – umgeben von Duisburgs großer Zebraherde.
Vielleicht gestattet das eine oder andere Streifenpferd der Patenschaftsbeauftragten, ihr flüchtiges Danke-Küßchen auf seine samtene Muffelnase zu drücken – eine süße Mohrrübe könnte hierbei helfen…
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anne

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Montag, 16. Januar 2006, 13:42

Der Zoo Duisburg schließt vorübergehend sein Delphinarium!

Der Zoo Duisburg schließt vorübergehend sein Delphinarium

Aufgrund von Feuchtigkeitsschäden an der Dachkonstruktion sei das Unfallrisiko zu groß, um noch Besucher in die Halle hineinzulassen, sagte uns Zoodirektor Reinhard Frese. Nicht sichtbare Teile der Dachverkleidung, so genannte Leimholzbinder, seien teilweise in schlechtem Zustand: ORIGINALTON ANHÖREN Ein Expertenteam solle schon in dieser Woche Statikuntersuchungen durchführen und Sanierungsvorschläge erarbeiten, so Frese weiter. Die Zoobesucher würden durch zusätzliche Vorführungen im Robbenrevier und in der Tropenhalle "Rio Negro" entschädigt.

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Montag, 16. Januar 2006, 17:08

Zoo schließt Delphinarium
Offizielle Mitteilung!



Aufgrund vorausgegangener leichter Schäden am Dach des „Neuen Delphinariums“ wurde vom Zoovorstand vorsorglich nach dem Einsturz des Daches der Schwimm- und Eissporthalle in Bad Reichenhall eine fachgerechte Untersuchung der baugleichen Dachkonstruktion des Delphina-riums veranlasst, zumal diese ebenso permanenter starker Luftfeuchtigkeit ausgesetzt ist.
Nach umfangreichen Prüfungen unter Öffnung der Dachhaut wurde festgestellt, dass in von un-ten nicht sichtbaren Bereichen die Leimholzbinder der Besucherhalle aufgrund der hohen Luft-feuchtigkeit im Delphinarium teilweise in schlechtem Zustand sind. Vorsorglich wurde auf Anra-ten der Experten das Delphinarium vergangenen Freitagmittag vorübergehend für den Publi-kumsverkehr geschlossen
Bereits in dieser Woche wird ein Expertenteam damit beginnen, Untersuchungen sowie Vor-schläge zur Sanierung der Unterkonstruktion sowie der statisch relevanten Stützstrukturen des Daches zu erarbeiten.

Der Zoo bittet seine Besucher um Verständnis für diese Maßnahme.
Vorstand und Techniker haben beschlossen, das Neue Delphinarium bis auf weiteres für jegli-chen Besucherverkehr zu sperren. Das Pflegepersonal des Robbenreviers wird zusätzliche Vor-führungen anbieten.
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Eagle

Aalglatt & Eiskalt

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Montag, 16. Januar 2006, 20:38

Delphinarium gesperrt

Die hölzerne Dachkonstruktion ist baugleich mit der der Unglückshalle in Bad Reichenhall und zeigt bereits elf Jahre nach ihrer Errichtung gravierende Verwitterungsschäden.

Jetzt auch in Duisburg: Die hölzerne Dachkonstruktion des Delphinariums im Zoo am Kaiserberg - baugleich mit der Schwimm- und Eishalle im bayrischen Bad Reichenhall - weist bereits elf Jahre nach ihrer Errichtung derart gravierende Verwitterungs-Erscheinungen auf, dass der Zoo-Vorstand sie ab sofort vorsorglich und vorübergehend für den Publikumsverkehr geschlossen hat. In den nächsten drei Wochen werden Statiker und Bauphysiker nach Worten von Zoo-Direktor Reinhard Frese klären, wie man den Bau, der im Jahre 1994 für 13 Millionen Mark errichtet wurde, wieder sicher machen kann.

Der nicht sichtbare Teil der 15 Leimbinder, die das Dach als schräges Halbrund tragen, ist nach Worten von Frese durch Wärme und Luftfeuchtigkeit "in einen schlechten Zustand" geraten - wie schlecht, sei derzeit noch nicht absehbar. Erst in der vergangenen Woche sei sich der Zoo-Vorstand darüber klar geworden, dass das Delphinarium mehr oder minder baugleich mit der Unglückshalle in Bad Reichenhall sei. Frese: "Aber unsere Halle ist erst elf Jahre alt. Wir haben mit keinerlei Schäden gerechnet, trotzdem haben wir mal nachgucken lassen." Jetzt hofft er, dass mit Stützträgern und Gerüsten gesichert die Vorstellungen mit den vier Stars des Duisburger Zoos bald wieder aufgenommen werden können. Die Tiere bleiben unterdessen im Bassin des gesperrten Gebäudes. Der Stress durch ein Umquartieren in ein kleines Becken, so Frese, würde den Delfinen größeren Schaden bescheren als "der rein theoretische Fall eines Einsturzes", so Frese.


16.01.2006 STEFAN ENDELL

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19

Mittwoch, 1. Februar 2006, 21:05

Delphine tummeln sich auf der Baustelle

Im DELPHINARIUM lenkt Delphintrainer Rolan Endler zur Zeit die Delphine von den Bauarbeiten ab, die um sie herum passieren.Die Bauarbeiten sind darauf zurück zu führen, nachdem an den Holzleimbindern der Dachbalkenkonstruktion erhebliche Schäden festgestellt worden. Diese Dachkonstruktion gleicht der die in Bad Reichenhall zum Einsturz des Daches der Eissporthalle geführt hatte.
Jetzt wird ein Stahlgerüst erstellt, an dessen Spitze die Binder in einen Stahlschuh eingelassen werden, um so eine stabile und stramme Verbindung zwischen Boden und Binder zu schaffen. Die so enstehende Spannung verhindert, dass die Holzkonstruktion nachgeben könnte.Wenn alle Binder geschützt sind, muß das Bauamt prüfen, ob wieder Besucher für das Delphinarium zugelassen werden können.
Kindergeburtstage können aber auch schon heute wieder gefeiert werden und zwar im "alten" Delphinarium.

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20

Freitag, 3. Februar 2006, 22:11

Ende offen

Was mit dem Dach des Delphinariums geschehen soll, ist auch nach ersten intensiven Untersuchungen noch nicht absehbar. Zu Ostern soll das Haus geöffnet sein.

Das Dach des Delphinarium scheint zur "Dauerbaustelle" zu werden. Ende derzeit offen.

"Die Holzträger sind ziemlich angegriffen", weiß Zoodirektor Reinhard Frese. Doch was aus dieser Erkenntnis heraus zu tun sein wird, sei noch völlig offen. "Das ist unbefriedigend. Ein klares Ergebnis wäre besser." Sicher ist: "Wir werden schon eine Menge machen müssen." Nur: Wird es eine Sanierung, eine Teilsanierung oder ist gar der Abriss erforderlich? Schon deshalb lasse sich auch über die Kosten der notwendigen Arbeiten noch überhaupt nichts sagen. Werden es 100 000 Euro, wird es mehr? Dass über die Versicherung, Hersteller oder Baufirmen etwas zu holen ist, erscheint eher unwahrscheinlich.

Mit einem Hauch Fatalismus fügte Frese an: "Es ist wesentlich leichter, ein neues Rio Negro zu bauen als dieses verdammte Dach zu sanieren." Zumal für die Zeit der Bauarbeiten nicht nur das Wasser abgepumpt werden muss, sondern auch die Delfine aus ihrem geräumigen Zuhause in die Aufzuchtstation, das alte Delphinarium, umziehen müssen. Das wird für sie eine tiefgreifende Einschränkung sein.

Zu Ostern wird das Delphinarium geöffnet sein. Frese: "Da bin ich mir sicher." (put)


03.02.2006
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