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  • »Meidericher1963« ist männlich
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1

Montag, 10. März 2008, 00:06

Bundespressekonferenz

Nach dem Wirbel um den Rückzug der hessischen MP Kandidatin Frau Andrea Ypsilanti,geht der SPD Vorsitzende Kurt Beck,am Montag um 13:30 Uhr vor die Bundespressekonferenz.
Nach zweiwöchiger Krankheit bricht Beck sein Schweigen und stellt sich u.a. den Fragen der Hauptstadtjournalisten.
Phantasie ist wichtiger als Wissen,denn Wissen ist begrenzt.

Albert Einstein (1879-1955)

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Bianka

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2

Montag, 10. März 2008, 04:39

Da bin ich mal gespannt was der liebe Herr Beck vom Stapel lässt.
Don´t judge a book by it´s cover



Damilo

Innenstädter

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3

Montag, 10. März 2008, 08:44

Was wird er wohl sagen? Vielleicht so etwas wie:"Wasch Dich mal und geh' zum Friseur. Dann klappt's auch mit dem Politikerposten..." :D :D :D

:ey:

-- Es gibt mehr Menschen die kapitulieren, als jene die scheitern --

Indigo

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4

Montag, 10. März 2008, 13:35

Die Kanzlerkanditur kann Herr Beck wohl ad acta legen.Wenn die SPD 2009 was reissen will,muss es der derzeitige Bundesaussenminister Steinmeier machen.Für Frau Ypsilanti gilt der Spruch -Hochmut kommt vor dem Fall-Ich habe sie bei Anne Will erlebt.Machtgeil bis zum geht nicht mehr.Aus den eigenen Reihen kam das Aus.Die Geschichte lehrt uns,das es nicht das einzige mal bei der SPD war.
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klickpedal

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5

Montag, 10. März 2008, 19:09

Welches aus von Ypsilanti? Dass die sich nicht zur MP wählen lässt, glaube ich erst wenn in Hessen Neuwahlen angesetzt sind.

Ansonsten erinnert mich das Theater in Hessen momentan mehr an SED als SPD. Wer dort den Mund auf macht und seine Meinung sagt, wird mit allen Mitteln mundtot gemacht.

Mundilo

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6

Montag, 10. März 2008, 19:50

Die Frage ist doch wie die in Hessen schnell aus der Nummer rauskommen. Ich denke mal so:
Koch wird zum geschäftsführenden MP gewählt, stellt die Vertrauensfrage -> scheitert und dann gibt es Neuwahlen. Hoffentlich aber mit neuen Gesichtern

heipi

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7

Montag, 10. März 2008, 23:21

Zitat

Koch wird zum geschäftsführenden MP gewählt


Soviel ich weiß bleibt der gewählte MP solange MP bis ein anderer gewählt wird. Das heißt, Koch bleibt - solange kein/e neue/r gewählt wird - geschäftsführender MP, auch wenn er keine Mehrheit hat. Ob er eine (verlorene) Vertrauensfrage für Neuwahlen braucht weiß ich allerdings nicht.
Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummkopf macht zu allem eine Bemerkung :erwars:
(Heinrich Heine)

klickpedal

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8

Dienstag, 11. März 2008, 10:12

Vermutlich wir die CDU jetzt einen anderen Spitzenkandidaten aufbauen, z.B. Frau Roth. Während Koch noch als geschäftsführender MP amtiert, wird dieser neue Spitzenkandidat versuchen eine tragfähige Koalition auf die Beine zu stellen. Gibt es diese Koalition wird regulär auf einer Parlamentssitzung ein neuer MP gewählt.

Die gleiche Möglichkeit gibt es natürlich auch für die SPD. Ypsilanti weg, wen anderes an die Spitze, der/die nicht durch irgendwelche Koalitionsabsagen gebunden ist und fertig ist die links-linker-am-linksten-Koalition.

Neuwahlen halte ich für eher unwahrscheinlich, die Umfragen belegen für Hessen eine nahezu gleiche Stimmverteilung wie bei der Landtagswahl. Zudem halte ich es für schlechten Stil das Wählervotum nicht zu akzeptieren und deshalb dann Neuwahlen anzusetzen.

Grundsätzlich sollten wir als Wähler uns fragen, ob es wirklich Sinn macht zwei große Parteien zu haben, die für sich proklamieren Politik für alle zu betreiben - es aber nicht umsetzen - und daneben dann noch drei kleine 8-10% Parteien. In vielen europäischen Staaten hat die stärkste Partei meist um die 20-25% Stimmanteile, dort ist es ganz normal sich mit zwei oder drei Parteien zusammen zu tun, um eine Regierung zu bilden. Außerdem sind im Ausland die Liberalen Parteien viel stärker im Parlament vertreten. Ich finde es ist an der Zeit, dass die Mehrheitsverhältnisse in der deutschen Parteienlandschaft mal aufgemischt werden und nicht immer nur rot oder schwarz mit irgendwelchen Anhängseln regieren.

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9

Dienstag, 11. März 2008, 13:56

Sich Peinlich Darstellen

Als die Grünen aufkamen,gab es auch einen Aufschrei in der Republik.Als reine Oppositionspartei fingen sie an,landeten in der Regierung.Die Linken werden sich auch in Westdeutschland vermehren.Mündige Bürger werden sie wählen,egal ob die Roten,Schwarzen,Gelben oder Grünen es wollen.Die Zeiten,wo die drei grossen Volksparteien die Regierung unter sich ausmachten,sind vorbei.

In welchem Bundesland gibt es die nächste Lantagswahl ?
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Kernel

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10

Dienstag, 11. März 2008, 19:46

Ich hoffe, dass Frau Ypsilanti sich nicht so eine peinliche Show erlaubt wie Heide Simonis. Sieht aber momentan auch nicht danach aus.

Das Beck nicht Kanzler wird, sondern in wirklichkeit Steinmeier die Fäden zieht ist ein offenes Geheimnis, und hat den Vorteil dass vorerst Beck in der Schusslinie bleibt, und durch Steinmeier ausgetauscht wird der so lange everybodys darling bleiben kann bis es zur Wahl geht.

Mundilo

unregistriert

11

Mittwoch, 12. März 2008, 21:58

Zitat

Original von Kernel
... der so lange everybodys darling bleiben kann bis es zur Wahl geht.


dazu passt (hoffentlich nicht) das beck`sche zitat "wir rennen nicht zweimal mit dem gleichen kopf vor die gleiche mauer...."
aber kommt nach der wahl? wenn die spd mit den linken regieren kann dann wird sie das tun.
die einzige konstanten sind die fdp und die grünen - die sind so unberechenbar das man drauf zählen kann.

klickpedal

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12

Samstag, 29. März 2008, 12:44

Und schwupps, da ist sie wieder die Ypsilanti-Kandidatur. Natürlich, wie versprochen, nicht zur Konstituierenden Sitzung des hessischen Parlaments am 05. April. Sondern zu gegebener Zeit, also 14 Tage später. ;)

Zitat


Minderheitsregierung in Hessen
Ypsilanti kann sich neuen Anlauf vorstellen

Hanau (RPO). Die hessische SPD-Vorsitzende Andrea Ypsilanti hat ihren gescheiterten Versuch einer von den Linken tolerierten rot-grünen Minderheitsregierung verteidigt. Gleichzeitig schloss sie einen erneuten Anlauf für ein solches Projekt am Samstag auf einem Landesparteitag in Hanau nicht aus.

Nach allen Abwägungen hätten Vorstand und Fraktion entschieden, dass SPD-Politik nur in einer rot-grünen Minderheitsregierung realisierbar wäre, sagte Ypsilanti. "Zu dieser Entscheidung stehe ich", betonte die SPD-Chefin. Sie sei überzeugt, dass eine solche Minderheitsregierung "das Land vorangebracht hätte."

Einen erneuten Versuch, sich im Wiesbadener Landtag zur Ministerpräsidentin wählen zu lassen, schloss Ypsilanti nicht aus. "Ich mache kein Geheimnis daraus, dass ich mir zu gegebener Zeit eine Minderheitsregierung vorstellen kann", sagte sie am Samstag auf dem Landesparteitag der Hessen-SPD in Hanau. Auf der anderen Seite erteilte sie einer Großen Koalition, wo man als Juniorpartner der CDU agieren müsste, eine Absage.

Ypsilanti hatte ihre ursprüglichen Pläne aufgeben müssen, weil die Abgeordnete Dagmar Metzger sie wegen der Zusammenarbeit mit den Linken nicht zur Ministerpräsidentin wählen wollte. Bei der Wahl wäre die SPD-Chefin auf die Stimmen der neu in den Landtag eingezogenen Partei Die Linke angewiesen gewesen.

Wegen der bislang gescheiterten Regierungsbildung wird der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) voraussichtlich nach der konstituierenden Sitzung des Landtags am kommenden Samstag geschäftsführend im Amt bleiben.

Auf dem Parteitag in Hanau will sich der Landesvorstand unter anderem die Zustimmung für eine punktuelle inhaltliche Zusammenarbeit mit den Linken bei verschiedenen Parlamentsinitiativen holen.


Quelle: RP Online

Mundilo

unregistriert

13

Sonntag, 30. März 2008, 00:49

Zitat

Original von Mundilo
das beck`sche zitat "wir rennen nicht zweimal mit dem gleichen kopf vor die gleiche mauer...."


also doch.... die SPD rennt tatsächlich zweimal mit dem gleichen Kopf vor die gleiche Wand.

Angesichts von ca. 20% Zustimmung in der Bevölkerung sicher ein klares Zeichen :erwars:

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